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09.02.2026

Amstetten: Nachhaltige Energiewende durch Fernwärme und Elektromobilität

© Nina Godderige

Das Finanzamt Amstetten wurde kürzlich an das regionale Fernwärmenetz angeschlossen und ist damit das dritte öffentliche Gebäude, das von der nachhaltigen Wärmeversorgung profitiert. Bereits zuvor wurden das Bezirksgericht und das Arbeitsmarktservice (AMS) im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Biowärme Amstetten - West GmbH und der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) integriert. Der Anschluss des Finanzamts trägt zur Einsparung von jährlich rund 26,4 Tonnen CO₂ bei und unterstützt das Ziel der Klimaneutralität der Stadt bis 2040.

Neben der Reduktion von Emissionen stärkt die Nutzung der regionalen Fernwärme die Wertschöpfung vor Ort und sorgt für eine langfristig sichere Energieversorgung. Die Stadt Amstetten setzt damit auf eine Kombination aus wirtschaftlicher Stärke und nachhaltigem Handeln. Der Ausbau der Fernwärme verbessert zudem die Energieeffizienz öffentlicher Gebäude und trägt zur Luftqualitätssteigerung in der Innenstadt bei.

Amstetten verfolgt eine umfassende Energiewende-Strategie, die über die Wärmeversorgung hinausgeht. Die Stadt bezieht Strom ausschließlich aus österreichischen Quellen und investiert in den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen mit dem Ziel, bis 2030 eine Leistung von über 30 MWp zu erreichen. Auch im Bereich Mobilität ist Amstetten Vorreiter: Seit Mitte 2025 sind ausschließlich elektrische Citybusse im Einsatz, die die Luftqualität weiter verbessern und die Emissionen reduzieren.

Die Stadt zeigt eindrucksvoll, wie regionale Kooperationen und nachhaltige Energieprojekte erfolgreich umgesetzt werden können. Mit ihrem Engagement setzt Amstetten ein starkes Zeichen für Klimaschutz und zukunftsfähige Stadtentwicklung.

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