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23.09.2026

Rekordsommer 2026: Fernkälte in Wien auf dem Vormarsch

Im Kellergeschoß der alten Post befindet sich die fertiggestellte Fernkälte-Anlage der Wienenergie

Der Sommer 2026 hat in Wien neue Hitzerekorde aufgestellt und die Nachfrage nach Fernkälte auf ein neues Niveau gehoben. Mit einem Temperaturanstieg, der sowohl tagsüber als auch nachts neue Höchstwerte erreichte, stieg der Fernkälte-Absatz von Wien Energie um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit wurde sogar der bisherige Spitzenwert aus dem Sommer 2024 übertroffen.

Am 4. August wurde mit 41,0 Grad die höchste jemals in Wien gemessene Temperatur registriert. Auch die Nächte boten kaum Abkühlung: In der Inneren Stadt sank die Temperatur in der Nacht auf den 5. August nicht unter 27,4 Grad. Diese extremen Bedingungen führten zu einem stark erhöhten Kühlbedarf, der nicht nur Wohnräume, sondern auch Gewerbe und Industrie betraf. Besonders während Hitzewellen zeigt sich der Effekt deutlich: Bei Außentemperaturen von 35 Grad steigt der Fernkältebedarf um rund 60 Prozent im Vergleich zu einem normalen Sommertag.

Angesichts der zunehmenden Hitzebelastung in Städten wie Wien spielt die Fernkälte eine zentrale Rolle bei der Anpassung an den Klimawandel. Sie bietet nicht nur eine effiziente und nachhaltige Kühlung, sondern trägt auch dazu bei, die Lebensqualität in urbanen Räumen zu verbessern. Mit kontinuierlichen Investitionen und innovativen Ansätzen bleibt Wien Energie Vorreiter in diesem Bereich.

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