energieeffizient

HOHE ENERGIEEFFIZIENZ

Mehr aus weniger 
machen

Effizienz ist neben Flexibilität das Fundament des Erfolgs von Fernwärme. Fernwärme und Fernkälte leisten in Österreich durch den vorhandenen hocheffizienten Aufbringungsmix einen Beitrag zur CO2-Reduktion. Hinter dem kantigen Begriff „Primärenergieeffizienz“ verbirgt sich eine runde Sache: Mit Fernwärme holen wir mehr aus vergleichsweise weniger Rohstoffen heraus.

Treibhausgase einsparen

HOHER WIRKUNGSGRAD

Kraft-Wärme-
Kopplung

Die benötigte Wärme wird zu rund zwei Dritteln mittels sogenannter Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt. Das bedeutet: Bei der Stromerzeugung entwickelt sich Wärme als „Nebenprodukt“. In älteren thermischen Kraftwerken ohne KWK-Technologie wird sie einfach über einen Kühlturm an die Umwelt abgegeben. Klingt nach Verschwendung?
Ist es auch.
Kraft-Wärme-Kopplung – Fachverband Gas Wärme
Doppelt sparen

Geringere CO2-Werte, geringere Kosten

Durch die bessere Ausnutzung von Brennstoff wird Energie gespart, deutlich weniger Treibhausgase gelangen in die Atmosphäre. Die CO2-Emission (pro MWh an genutzter Energie) beträgt bei Fernwärme nur 80 kg, bei Gasheizungen 256 kg, bei Ölheizungen 400 kg – vom Heizen mit Kohle ganz zu schweigen - zum Glück besonders in Städten nicht mehr sehr verbreitet. Auch der Ausstoß von gefährlichem Feinstaubs wird weitgehend vermieden.
Fernwärme geringere CO2-Werte – Fachverband Gas Wärme
Fernwärme kostengünstig – Fachverband Gas Wärme
Die Technologien, mit
denen Fernwärme erzeugt
wird, erlauben den
sparsamsten Einsatz
von Heizenergie.

Die EU-
Klimaziele

Die EU hat sich Anfang 2026 auf ein neues, verbindliches Klima-Zwischenziel für 2040 geeinigt: eine Reduzierung der Netto-Treibhausgasemissionen um 90 % gegenüber 1990.

Das überarbeitete Klimagesetz führt nun mehr Flexibilität bei der Erreichung des 2040-Ziels ein. Ab 2036 können bis zu fünf Prozentpunkte der Netto-Emissionsminderungen durch hochwertige internationale CO₂-Zertifikate aus Partnerländern erbracht werden. Diese Zertifikate dürfen jedoch ausschließlich in Sektoren eingesetzt werden, die nicht unter das EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS) fallen, und nur aus Partnerländern stammen, deren Klimaziele und -politiken mit den Zielen des Pariser Abkommens vereinbar sind. Zudem gibt es Schutzklauseln, um die Finanzierung von Projekten zu verhindern, die den strategischen Interessen der EU widersprechen.

Die Einführung des EU-Emissionshandelssystems ETS 2 wird erst 2028 geschehen. ETS 2 wird CO₂-Emissionen aus der Verbrennung von Brennstoffen in Gebäuden und im Straßenverkehr abdecken.
 
Die Kommission wird alle zwei Jahre die Fortschritte bei der Erreichung der Ziele bewerten, unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, technologischer Entwicklungen und der Lage der industriellen Wettbewerbsfähigkeit der EU. Sie wird zudem Trends bei den Energiepreisen und deren Auswirkungen auf Unternehmen und Haushalte analysieren sowie prüfen, inwieweit die Netto-CO₂-Entnahmen auf EU-Ebene ausreichen, um das 2040-Ziel zu erreichen.

 Auf Grundlage dieser Überprüfung kann die Kommission eine Änderung des EU-Klimagesetzes vorschlagen. Dies könnte eine Anpassung des 2040-Ziels oder zusätzliche Maßnahmen zur Stärkung des unterstützenden Rahmens umfassen – etwa zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit, des Wohlstands und des sozialen Zusammenhalts der EU.
menu linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram