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Fernwärme klimafreundlich – Fachverband Gas Wärme
zukunftsfit

Bitte recht
klimafreundlich!

Kein offenes Feuer oder Verbrennungsvorgang in der Wohnung, keine gefährlichen Stoffe, geliefert wird nur warmes Wasser. Fernwärme ist klimafreundlich, erneuerbar und eine der sichersten Heizungen. Das gilt für Versorgung und Anwendung gleichermaßen. Und auch die ausreichende Versorgung der Fernwärmeversorgungsanlagen mit Brennstoffen ist gesichert und wird in Zukunft noch weiter abgesichert, denn der Anteil alternativer Energiequellen steigt.
ERNEUERBARE ENERGIE

Quellen der Zuversicht.

Biomasse

Die Nutzung von Holz, Hackschnitzeln, Stroh & Co. liegt seit Jahren im Trend. Energetisch hat sich der Verbrauch seit 1970 verdreifacht. Die Folge ist ein Anstieg hocheffizienter Anlagen zur gemeinsamen Erzeugung von Strom und Wärme auf Basis von Biomasse. Vor allem Holzabfälle, Hackschnitzel oder Rinde liefern wertvolle Energie für die Fernwärmenetze. Der biogene Anteil an der Wärmeerzeugung liegt derzeit bei 50 %, eine Studie der TU Wien sieht Biomasse im Jahr 2050 als wichtigste Heizenergie.
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Geothermie

Die Erde ist ein riesiger Wärmespeicher: 99,9 % des Planeten sind heißer als 100 °C. Das geförderte Wasser erzeugt Fernwärme entweder direkt über Wärmetauscher oder eine Wärmepumpe hebt zuvor die Temperatur an. Die Technologie ist ausgereift und in Verbindung mit Fernwärme vielfach erprobt. Anders als volatile Erneuerbare Energiequellen ist Geothermie auch kontinuierlich verfügbar und daher grundlastfähig.
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Thermische
Reststoffverwertung

Wärme aus Müll ermöglicht eine besonders saubere Art zu heizen. Dabei wird dreimal so viel Energie erzeugt wie Primärenergie für das Verbrennen nötig ist. In Österreich nutzen vor allem Wien, Linz, Wels, St. Pölten und Villach dieses Potenzial der Müllverbrennung.
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Solarthermie

In drei Stunden sendet die Sonne so viel Energie zur Erde, wie von der gesamten Weltbevölkerung jährlich verbraucht wird. Kollektoren sammeln die Sonnenwärme ein; in einem Kreislaufsystem zirkuliert eine Trägerflüssigkeit, die die Wärme abführt und zum Solarspeicher transportiert – einem Wassertank. Österreich ist führend bei der Erprobung und Einführung von Solarthermie-Systemen, die bereits seit Jahren in Fernwärmenetze einspeisen.
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Industrielle Abwärme

Bei vielen industriellen Prozessen (Stahlerzeugung, Trocknen, Galvanisieren, Pasteurisieren, Destillieren, Backen etc.) entsteht Abwärme. Anstatt diese Wärme ungenutzt verpuffen zu lassen bzw. an die Umwelt abzugeben, kann sie als Energiequelle für Wärmenetze verwendet werden.
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Power-to-Heat

Einzelne Stromheizungen sind nicht sonderlich effizient. Anders sieht es aus, wenn in einer effizienten P2H-Großanlage Wasser mit überschüssigem Ökostrom erhitzt, gespeichert und bei Bedarf ins Netz eingespeist wird.
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Großwärmepumpen

Auch weniger warme Quellen (z. B. Fluss- und Abwasser, Rauchgase etc.) können einen Beitrag leisten, wenn die Temperatur auf das im Fernwärme-Netz benötigte Niveau angehoben wird. Dies besorgen Wärmepumpen, die idealerweise mit Ökostrom oder -gas betrieben werden. In Skandinavien bereits erprobt, wird die Technologie nun auch in Österreich eingesetzt.
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Grünes Gas

Der sauberste fossile Energieträger hat sich als Rohstoff in Kraftwerken bewährt und ist verfügbar, auch wenn Erneuerbare gerade nicht in ausreichendem Maß bereitstehen. Doch Gas kann selbst auch erneuerbar sein: Mit Biomethan aus biogenen Reststoffen, synthetischem Methan aus erneuerbaren Stromquellen und Wasserstoff bietet Gas grüne Alternativen.
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Fernwärme erneuerbar – Fernwärme klimafreundlich
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