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04.12.2019

Eisenstadt setzt auf Fernwärme

Das Heizwerk in der Lobäckerstraße wird um den größten Burgenländischen Biomasse-Kessel erweitert

Die Energie Burgenland erweitert eine Fernwärmeanlage und verdichtet und erweitert und verbindet das Leitungsnetz.

Dafür werden in den nächsten zehn Jahren 16,6 Millionen Euro investiert. „Das ist unser bisher größtes Projekt, dadurch werden künftig umgerechnet 1.500 Haushalte versorgt“, so Energie Burgenland-Vorstand Alois Ecker.

Netz wird verdichtet und erweitert

Drei der neun Heizwerke im Land befinden in Eisenstadt. Das südlichste Werk im neben dem Bauhof wird um den größten Biomasse-Kessel der Energie Burgenland erweitert. Zudem werden die aktuell drei getrennten Netze zusammengeführt, verdichtet und in die Richtungen Kleinhöflein und St. Georgen erweitert.

„Alle profitieren von Fernwärme“

Bereits an die Fernwärme angeschlossen sind zum Beispiel der neue Kindergarten oder das Hochhaus, in dem zuvor mit Öl geheizt wurde. Derzeit wird am Gebäude der Landespolizeidirektion gearbeitet. „Es gibt noch viele große Gebäude in der Stadt“, sieht Bgm. Thomas Steiner Potenzial. „Beinahe egal, wo man hinsieht, werden derzeit in Eisenstadt Rohre verlegt. Hier bitte ich die Bevölkerung um Verständnis. Aber am Ende werden auch Private vom Fernwärmenetz profitieren“, spricht Steiner von einer gewinnbringenden Situation für alle – und meint damit die Umwelt, private Haushalte, Betriebe, die Stadt und auch die Energie Burgenland.

CO2-Ersparnis verdreifachen

„Fernwärme ist sicher, sauber, zukunftsfähig und nachhaltig. Die Beschaffung der Biomasse erfolgt im Umkreis von 50 Kilometern“, so Ecker. „Wir verwenden Restholz und wissen ziemlich genau, wo der Baum gestanden ist“, so Matthias Leiner, bei der Energie Burgenland für die Fernwärme zuständig.

Durch die Fernwärme werden derzeit jährlich 4.200 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Nach Projektumsetzung soll sich dieser Wert verdreifachen. „Seitens der Stadt setzten wir Klima- und Umweltschutzmaßnahmen in den unterschiedlichsten Richtungen. Die Energieversorgung ist ein Teil davon“, schließt Steiner.

Quelle: meinbezirk.at / Hannes Gsellmann

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