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02.04.2018

EVN-Naturwärme für die Marktgemeinde Guntramsdorf

EVN Wärme Geschäftsführer Alfred Freunschlag

Neues Biomasseheizwerk als wichtiges Zentrum im größten überregionalen Naturwärmenetz Österreichs.

Naturwärme hat in der Thermenregion eine lange Tradition. Bereits seit 2006 sind die beiden Biomasseheizkraftwerke in Baden und Mödling in Betrieb und haben seither über 1.000.000 Tonnen CO2 eingespart. In den letzten Jahren stieg das Interesse immer weiter an, sodass auch die Netze laufend erweitert wurden.

Nun wurden die beiden Netze rund um Mödling und Baden durch eine Leitung miteinander verbunden, wodurch das größte überregionale Naturwärmenetz Österreichs entstanden ist. 11 Gemeinden umfasst das rund 150 Kilometer lange Netz. Der Gesamtabsatz beläuft sich dabei auf rund 250 Gigawattstunden, was umgerechnet Naturwärme für 30.000 Haushalte entspricht.

Guntramsdorf nimmt in diesem Naturwärmenetz eine entscheidende Rolle ein: Durch das neue Biomasseheizwerk werden große Teile des Gemeindegebietes, sowie Teile des ecoplus Wirtschaftsparks mit Naturwärme versorgt. In der modernen Anlage werden künftig jährlich rund 30.000 Schüttraummeter Waldhackgut aus der Region zur klimaschonenden Energieerzeugung eingesetzt. Dabei werden jährlich rund 5.000 Tonnen CO2 eingespart – das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von rund 2.200 PKWs.

Bürgermeister Robert Weber: „Der Ausbau der Naturwärme unterstützt uns dabei, die Klimaschutzziele als Klimabündnis-Gemeinde zu erreichen. Wir möchten weiterhin die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit vorantreiben, damit auch die nächsten Generationen von der hohen Lebensqualität, die Guntramsdorf heute bietet, profitieren können“.

Auch bei der Verbindungsleitung war Guntramsdorf ein wichtiger Standort: In den letzten 2 Jahre wurden hier von der EVN rund 4,3 Kilometer Fernwärmeleitungen errichtet und dabei auch weite Teile des Gemeindegebietes für die Naturwärme erschlossen. Speziell die Querung der Badner Bahn stellte die Ingenieure vor große Herausforderungen – hier wurde die Leitung mittels Tunnelbautechnik in 5 Meter Tiefe verlegt.

EVN Wärme GmbH

Der Einsatz erneuerbarer Energien ist für die EVN insbesondere im Wärmebereich seit vielen Jahren von großer Bedeutung. Die EVN betreibt heute mit Partnern aus der Landwirtschaft und der Sägeindustrie bereits über 60 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich. Etwa zwei Drittel der gelieferten kommunalen Fernwärme wird aus Biomasse erzeugt.

EVN Wärme Geschäftsführer Dipl.-Ing. Alfred Freunschlag: „Durch die enge Kooperation der EVN mit der regionalen Land- und Forstwirtschaft bleibt die Wertschöpfung der Region erhalten. Die EVN setzt auf regionale Biomasse und arbeitet nur mit österreichischen Partnern.

Mit einem Einsatz von rund 1,5 Millionen Schüttraummeter Hackschnitzel ist die EVN der größte Naturwärmeversorger aus Biomasse in Österreich.

Bei der Verbrennung von Biomasse wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aus der Luft aufgenommen haben. Damit ist dieser Energieträger CO2-neutral.

Quelle: EVN Wärme GmbH

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