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17.12.2015

Farina-Mühle speist „grüne“ Fernwärme in das Grazer Netz ein

Farina liefert „grüne“ Fernwärme für Graz. Inbetriebnahme durch die Geschäftsleiter Bernhard Gitl und Andreas Seidl (2.v.li. und 3.v.li.) gemeinsam mit Gerald Moravi und Clemens Hackl von der E-Steiermark Fernwärme (li. und re. außen).

Die Farina-Mühle ist ab sofort Fernwärme-Lieferant. In Kooperation mit der Energie Steiermark wurde eine alte Ölheizung am Standort Graz-Raaba durch eine moderne Öko-Anlage ersetzt. Sie wird mit biogenen Abfall-Resten aus der Getreide-Reinigung befeuert.

Damit wird nun die gesamte benötigte Raum- und Trockungswärme in der Mühle selbst erzeugt – gleichzeitig können 65.000 Liter Heizöl und 250 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden.

Die Energie Steiermark übernimmt die überschüssige Öko-Wärme ins Netz und kann so zusätzlich rund 100 Single-Haushalte im Raum Graz mit „grüner“ Fernwärme versorgen.

„Alle reden über Nachhaltigkeit, wir wollen konkret etwas unternehmen. Solche Projekte umzusetzen braucht gezielte Impulse und Mut“, so Mag. (FH) Bernhard Gitl, Geschäftsleiter der Farina-Mühle.

„Unser Ziel ist es, die Wärmeerzeugung für Graz regionaler, ökologischer und grüner zu machen. Mit diesem Projekt wurde ein kleiner, weiterer Schritt in diese Richtung gesetzt“, so DI Christian Purrer, Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

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