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18.03.2015

Fernwärme für Knittelfeld wird „grüner“

Die Energie Steiermark ist seit Jahren für die Fernwärmeversorgung von über 3.300 Haushalten im Raum Knittelfeld verantwortlich. Durch eine neue Kooperation mit der Bioenergie Wärmeservice GmbH (BWS) wird die Wärme für die obersteirische Industriestadt jetzt umweltfreundlicher und "grüner". Denn durch den Bau einer 3,5 Kilometer langen Transportleitung kann ab sofort die industrielle Abwärme der Zellstoff Pöls auch für die Kunden in Knittelfeld genützt werden. Bisher profitierten ja nur die Haushalte in Pöls selbst von der Energie des Unternehmens, mit dem die Energie Steiermark bereits seit 1991 zusammenarbeitet.

v.l.n.r.: DI Olaf Kieser, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark AG; DI Christian Purrer, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark AG.

"Wir wollen alles unternehmen, um die Fernwärme in dieser Region langfristig auf eine umweltfreundliche Basis zu stellen", so Vorstandssprecher Christian Purrer, "das vor Ort vorhandene Potential zu nützen, ist ganz im Sinne unserer Strategie, auf Nachhaltigkeit zu setzen".

Während der Hauptanteil der im Fernheizkraftwerk Spielberg erzeugten Wärme bisher aus Erdgas gewonnen wurde, kommen über die neue Leitung ab sofort mehr als 50 Prozent des Bedarfs aus Abwärme des Industrieunternehmens - der Spitzenverbrauch an besonders kalten Tagen wird mit Biomasse aus dem Heizwerk Zeltweg abgedeckt. Insgesamt sind es rund 28.000 Megawattstunden Wärme jährlich, die künftig aus der Zellstoff Pöls nach Knittelfeld kommen. Die BWS übernimmt damit die komplette Grundlastversorgung. Das bedeutet: Mehr als die Hälfte der in Knittelfeld benötigten Wärme wird nun CO2-frei erzeugt, auch für den größten Wärmekunden der Stadt - das Landeskrankenhaus Knittelfeld.

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