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16.01.2026

Hackgut aus Christbäumen: Nachhaltige Wärme für die Steiermark

von KI erstellt

Nach den Feiertagen werden in der Steiermark rund 430.000 echte Christbäume entsorgt. Doch anstatt sie einfach wegzuwerfen, können sie einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Energiegewinnung leisten. Als Hackgut verarbeitet, verwandeln sie sich in den steirischen Biomassekraftwerken in Wärme und Ökostrom.

Der Weg der Christbäume: Von der Sammelstelle ins Kraftwerk

Bevor die Christbäume ihren neuen Zweck erfüllen können, müssen sie von jeglichem Schmuck befreit werden. Lametta, Engelshaar und andere Dekorationen enthalten oft schädliche Stoffe wie Schwermetalle oder Mikroplastik und dürfen daher nicht mitverarbeitet werden. Zerbrochene Kugeln gehören in den Restmüll, nicht in den Glascontainer. Nach der Reinigung gelangen die Bäume zu Sammelstellen, von wo aus sie in die Biomassekraftwerke transportiert werden.

Energiegewinnung und Umweltschutz

Etwa die Hälfte der gesammelten Christbäume wird thermisch genutzt, wodurch Wärme und Ökostrom erzeugt werden. Diese nachhaltige Energiegewinnung spart jährlich eine Million Liter Heizöl ein. Mit den Christbäumen aus Graz könnte beispielsweise die Stadt Bruck an der Mur einen Monat lang mit Wärme versorgt werden. Die andere Hälfte der Bäume wird gehäckselt und zu Kompost verarbeitet, was ebenfalls der Umwelt zugutekommt.

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