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30.03.2019

KEW kauft Biomasse-Heizwerk in Pöchlarn

Durch den Kauf des Biomasse-Heizwerks in Pöchlarn (NÖ) ist es der KELAG Energie & Wärme GmbH (KEW) gelungen, die Wertschöpfungskette deutlich zu verlängern und die Fernwärmeversorgung langfristig zu sichern.

Bereits seit über 23 Jahren betreibt die KEW ein Fernwärmenetz in der Gemeinde Pöchlarn. Jährlich werden im 15 Kilometer langen Fernwärmenetz rund 12 GWh an Wärme abgesetzt, Tendenz steigend. „Bis zum Kauf des Biomasse-Heizwerks haben wir einen Großteil der zur Versorgung unserer Kunden notwendigen Wärme vom Biomasse-Heizwerk der Fernwärmeversorgung Pöchlarn bezogen. Neben der Abwärmenutzung eines Glasverpackungsherstellers und einer Biogasanlage war die Wärme aus diesem Heizwerk die wesentlichste Wärmequelle“, berichtet Günther Stückler, Geschäftsführer der KEW. Die über 20 Jahre bestehende Partnerschaft der KEW mit der Fernwärmeversorgung Pöchlarn war entscheidend für die erfolgreiche Entwicklung des lokalen Fernwärmesystems. Um in Zukunft jedoch die Wärmeaufbringung im Netz abzusichern und vom Wärmelieferanten unabhängig zu sein, hat sich die KEW für einen Kauf des Heizwerks entschlossen. 2019 wird es vor Ort auch zu Netzausbauten bzw. -verdichtungen kommen. Der nutzbare Anteil der im Heizwerk erzeugten Wärme kann durch die geplante Errichtung eines Pufferspeichers außerdem deutlich erhöht werden. „Durch den Kauf haben wir uns die Möglichkeit geschaffen, das Heizwerk zukunftsfit zu machen und damit noch effizienter betreiben zu können“, ergänzt Franz Stromberger (Leiter Strategische Energiebeschaffung), der sich für die Vertragsabwicklung verantwortlich zeigte.

Vorteile auf einen Blick

Umweltfreundliche Fernwärme heiß begehrt

Im Osten von Österreich betreibt die KEW neben Pöchlarn unter anderem Fernwärmenetze in Neudörfl/Bad Sauerbrunn, Pinkafeld, Ottenschlag, Groß Gerungs, Enns, Gmünd, Hartberg und Fürstenfeld. Fernwärme ist umweltfreundlich, sauber und bequem. Nicht ohne Grund herrscht zurzeit reges Interesse an Fernwärme-Anschlüssen; einige Großkunden und Projekte für Neuanschlüsse stehen an.

Quelle: KEG

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