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04.01.2017

"Letzte Reise" für Oberösterreichs Christbäume

Die ausgedienten Christbäume werden gesammelt und gehäckselt. Aus ihnen wird im Biomassekraftwerk der Energie AG in Timelkam Strom und Fernwärme gewonnen.

Anfang Jänner beginnt für den grünen Weihnachtsschmuck die letzte Reise. 2017 wird aus rund 150.000 Christbäumen aus den oberösterreichischen Wohnzimmern im Biomassekraftwerk Timelkam umweltfreundliche Fernwärme gewonnen.

Die Entsorgungs-Spezialisten der Energie AG werden in den kommenden Tagen und Wochen in vielen Gemeinden Oberösterreichs wieder die Bäume von den bekannten Sammelplätzen abholen und rund 150.000 nach Timelkam, zum größten Biomasse-Kraftwerk Oberösterreichs transportieren. Dort, am modernsten thermischen Kraftwerksstandort der Energie AG, werden aus den Christbäumen knapp 1.000 Tonnen Biomasse, die dann zu umweltfreundlicher Fernwärme für die Region werden.

Wie in den vergangen Jahren nutzt dabei die Entsorgungstochter der Energie AG, die Energie AG Oberösterreich Umwelt Service GmbH, ihr flächendeckendes Logistiknetz zur Sammlung der Tannen und Fichten. Die Christbäume werden nach der Anlieferung gehäckselt und anschließend zwischengelagert. Später wird das trockene Hackgut im Wirbelschichtkessel, dem Herzstück des Biomassekraftwerkes, verwertet.

Die Bäume liefern fast 1.000 Tonnen Biomasse. Das entspricht etwa 4,3 Millionen Kilowattstunden Energie. Mit diesem Energieäquivalent können ein ganzes Jahr lang rund 420 Haushalte mit elektrischem Strom oder mit Fernwärme versorgt werden.

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