
Die Linz AG verzeichnete Anfang Januar einen historischen Höchstwert beim Fernwärmeverbrauch. Am 8. Januar erreichte der Bedarf mit 9.303 Megawattstunden einen neuen Allzeit-Spitzenwert, ausgelöst durch die extrem niedrigen Temperaturen und die steigende Anzahl an Fernwärme-Anschlüssen. Trotz der intensiven Kälteperiode konnte die Fernwärmeversorgung im Großraum Linz stabil gehalten werden.
Um auch bei extremen Wetterbedingungen die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, setzt die Linz AG auf eine vielseitige Produktionsstruktur und innovative Technologien. Ein zentraler Bestandteil ist der 65 Meter hohe Fernwärmespeicher im Energiepark Linz-Mitte, der mit einem Fassungsvermögen von 35 Millionen Litern Lastspitzen abfedert. Ergänzt wird das System durch eine flexible Brennstoffstrategie, die eine kontinuierliche Energieversorgung sicherstellt.
Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in der Strategie der Linz AG. Bereits 40 Prozent der Fernwärme stammen aus erneuerbaren Energieträgern, und der CO₂-Ausstoß konnte seit 1989 mehr als halbiert werden. Der Einsatz von Reststoff- und Biomasseheizkraftwerken trägt dazu bei, den Anteil nicht-fossiler Brennstoffe kontinuierlich zu erhöhen. Zudem hat die Einführung der Fernwärme erheblich zur Verbesserung der Luftqualität in Linz beigetragen.
Die Linz AG beweist, dass eine zuverlässige Energieversorgung und nachhaltige Entwicklung Hand in Hand gehen können. Mit ihrer zukunftsorientierten Strategie setzt sie Maßstäbe für eine klimafreundliche und sichere Wärmeversorgung – auch unter extremen Bedingungen.