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26.02.2018

Steiermark: Rekordmenge an Fernwärme erwartet

FHKW Graz / Puchstraße

Nach einem anfangs milden Winter hat nun die Kältewelle die Steiermark fest im Griff: Bei der Energie Steiermark rechnet man damit, in dieser Woche soviel Fernwärme wie nie zuvor an die Kunden abzugeben.

Die Nacht auf den 26. Februar war die kälteste dieses Winters in Österreich, der bisherige Tiefstwert an einem bewohnten Ort (Seefeld mit minus 22,7 am 14. Februar) wurde in Flattnitz mit minus 25,4 Grad klar übertroffen.

Für die steirische Wärmeversorgung ist noch der 11. Jänner 2017 ein Rekordtag: 518.000 Kilowatt Wärme lieferte die Energie Steiermark damals an ihre Kunden - bei -14 Grad Außentemperatur war der Wärmebedarf enorm.

Energie Steiermark erwartet Rekordtag

Dieser Rekord sollte diese Woche zumindest eingestellt werden, rechnet Konzernsprecher Urs Harnik: „Diesmal soll es nach den Prognosen noch tiefer runtergehen, darum wird der Wärmebedarf noch stärker steigen. Wir rechnen damit, dass wir soviel Fernwärme wie noch nie in der Geschichte der Energieversorgung liefern werden und haben daher personell stark aufgerüstet.“

Versorgung auch bei Extremtemperaturen sicher

Neben dem Kraftwerk Mellach liefert das um 20 Millionen Euro erneuerte Heizwerk in der Grazer Puchstraße Fernwärme; als weitere Absicherung wird Abwärme vom Industrieunternehmen Sappi sowie vom Stahlwerk Marienhütte ins Netz eingespeist. Die Versorgung von 60.000 Fernwärmekunden der Energie Steiermark könne damit auch bei Extremtemperaturen sichergestellt werden, heißt es von der Energie Steiermark.

Quelle: steiermark.orf.at

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