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22.04.2022

Wohnungen mit Fernwärme heiß begehrt

house model with scarf in home

Die steigenden Energiepreise ändern auch das Suchverhalten jener Menschen, die eine Wohnung brauchen. Willhaben will darauf reagieren und eine Filterfunktion für Heizungsarten anbieten.

Die Abhängigkeit von Russland beeinflusst auch die Wohnungssuche. Auf den Immobilienplattformen Willhaben und ImmoScout24 sind Wohnungen und Häuser mit Fernwärme-Anschluss derzeit stark gefragt. Vergleicht man die Stichwortsuchen im Immobilienbereich aus dem ersten Quartal 2021 mit jenen vom ersten Quartal 2022 hat sich das Stichwort Fernwärme verdreifacht, meint Andreas Pucher von Willhaben.

Beim Konkurrenten ImmoScout ist die Art der Heizung als Kategorie derzeit noch nicht in den Suchfunktionen vorhanden. Das Angebot lasse sich aber erheben, sofern die Inserenten, die Heizungsart angeben. Demnach war im März 2022 bereits mehr als die Hälfte der auf dem Portal inserierten Wohnungen und Häuser an die Fernwärme angeschlossen. 7,9 Prozent verfügten über eine Luftwärmepumpe und 7,1 Prozent nutzten Geothermie. Gasheizungen gab es bei 32,4 Prozent der Inserate, Öl bei 1,5 Prozent. Vor einem Jahr, im März 2021 gab es erst in 43,8 Prozent der damals inserierten Immobilien Fernwärme und noch in 44,7 Prozent Gasheizungen. Wärmepumpen spielten vor einem Jahr in den Inseraten noch eine kleinere Rolle: 6,4 Prozent nutzten die Wärme der Umgebungsluft, 2,7 Prozent die Erdwärme.

Selbst in Wien, wo Gasthermen weit verbreitet sind, ist die Fernwärme laut ImmoScout-Auswertung auf dem Vormarsch: Ihr Anteil an den Wohnungsinseraten stieg binnen eines Jahres von unter 30 auf über 40 Prozent. Auch Wärmepumpen finden in der Bundeshauptstadt immer öfters Verwendung.

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